ReKoPP

 

 

Die im Vorhaben geplante Modellbildung erfordert die Durchführung von Experimenten, die mit den Methoden der statistischen Versuchsplanung festgelegt werden. Die Firma KleRo stellt sich im Projekt der Herausforderung, Grundlagen für eine geeignete Gerätetechnik zur Automatisierung der Arbeiten in Chemie-Laboren zu erarbeiten und dabei ihr technisches Wissen zum Einsatz zu bringen. Die Anlage wird verschiedene nasschemische Einrichtungen zu bedienen haben und mit Messwerten verschiedener Art die Prozesse überwachen.

 

Aufgabe der Firma KleRo ist die Festlegung der technischen Eigenschaften, insbesondere der automatisierungsgerechten Bauform, die Ermittlung geeigneter Kombinationen von technischen Einrichtungen, sowie die Implementierung von Softwarefunktionen die vor dem Hintergrund, eine für den Anwender geeignete Konstellation zu finden, eine Herausforderung sein wird.

 

Die Programmierung der Bewegungsfolgen des Roboters sollen automatisch aus der Planung der Experimente abgeleitet werden. Speziell für den Multitasking-Betrieb werden geeignete Optimierungsverfahren zu untersuchen sein, ebenso wie die Aufstellung von Kriterien zur Auswahl des Robotersystems für Anwendungen im Bereich, in dem sich Menschen aufhalten. Es ist geplant, nach Abschluss des Vorhabens ein Baukastensystem zu erstellen, aus dem für unterschiedliche Anwendungen Lösungen abgeleitet werden können.

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Projektsteckbrief ReKoPP
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MRO2.0

Maintenance, Repair & Overhaul

Dieses Projekt wird kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

                                                             eu_EFRE

Worum es geht
Maintenance, Repair and Overhaul bezeichnet das klassische Instandhaltungs- und Reparaturgeschäft, mit dem Bauteile, Anlagen und Maschinen instandgesetzt werden. Typischerweise erfolgt dies durch statische Reparaturprozessketten, in denen fortwährend die gleichen Wertschöpfungsschritte ablaufen. Nach der Reparatur bzw. Instandhaltung werden die Anlagen und Maschinen mit identischen Eigenschaften weiter betrieben.

 

Ziele des Forschungsprojekts

Das Ziel ist, neue Technologien für Maintenance and Repair-Aktivitäten zu entwickeln, die zeitgleich ein Upgrade, d.h. eine Verbesserung der Eigenschaften des Bauteils, bedeuten. Verbesserte Eigenschaften wiederum führen zu höherer Effizienz und niedrigeren Emissionen.

 

Motivation

Durch den Einsatz von Zukunftstechnologien wie digitale Lösungen oder additive Fertigungsverfahren können Produkt‐ und Prozessinnovationen entstehen, die eine Verlängerung der Betriebsintervalle ermöglichen. Im Rahmen des Werner-von-Siemens Centres sollen Bauteile, Anlagen und Maschinen nicht mehr klassisch repariert werden, sondern während der Reparatur mit besseren Eigenschaften durch neue Technologien ausgestattet werden: Upgrade statt Repair.

 

Hierfür werden neue dynamische Prozessketten entwickelt, in denen durch Digitalisierung die Wertschöpfungsschritte vorgegeben werden. Dabei soll jedes Bauteil eine individuelle Reparaturkette durchlaufen. Diese Entwicklung soll am Beispiel von Gasturbinenschaufeln demonstriert werden, die nach der Reparatur mit höheren Temperaturen oder längeren Betriebsintervallen betrieben werden können.

 

Maintenance, Repair & Overhaul • Forschungsprojekt Produktionstechnischer Wandel

Projektstart: Juli 2020 • Gefördert mit: 10,2 Mio. € • Anzahl Partner: 9 • Außenstandort Nonnendamm

 

 

https://wvsc.berlin/forschungsprojekt-maintenance-repair-overhaul/


OpenBasys 4.0

Verbundprojekt: Entwicklung hardwareunabhängiger Funktionsbausteine und Datenstrukturen für die Verwendung in Open Source Plattformen wandelbarer Produktionslandschaften

 

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Entwicklung von Verwaltungsschalen für „Pick and Place“-und Prüfprozesse und die Entwicklung domänenspezifischer Teilsysteme in Verwaltungsschalen für die Verwendung innerhalb industrieller Steuerungen.
Ebenfalls soll eine I4.0 konforme Kommunikation zwischen den Verwaltungsschalen am Beispiel von „Pick and Place“- und Prüfprozessen in einem wandelbaren Prüffeld für variantenreiche Teile gezeigt werden.
Die benötigten Assets wie beispielsweise ein Robotersystem, ein Absortier-Automat und eventuell benötigte weitere Sensorik und Aktorik sollen als eigenständige aktive oder auch passive Verwaltungsschalen implementiert werden und I4.0-konform miteinander kommunizieren.

Die bereits im Markt verfügbare OMAC PackML State Machine soll auf ihre grundlegende Eignung als Referenzarchitektur für I4.0- konforme Interaktionen bewertet und dokumentiert werden, um einen über das Projekt hinausgehenden Mehrwert zu schaffen.
Die Nutzung einer bereits etablierten Referenzarchitektur und der bereits herstellerübergreifend verwendeten CoDeSys-Engineering-Plattform führt zu niedrigen Einstiegshürden bei der Transformation vorhandener Anlagen in eine Basys I4.0-konforme Anlagenstruktur. Dies wird den Marktzugang für
Kleine und Mittelständische Unternehmen, hier vornehmlich Automatisierer und OEMs, wesentlich erleichtern. 


RoMonA

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Projektsteckbrief RoMonA
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VESAS

Logo Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand     

"Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand" des BMWi - Projektform FuE-Kooperationsprojekte

Kooperationsprojekt: Verfahrenstechnik zur Erzeugung homogener Schichtdicken durch Sensornetz und einzeln ansteuerbare Stromquellen (Arbeitstitel: VESAS)

 

Durch die ständig steigenden Anforderungen an Funktionalität, Verschleißfestigkeit und Design gehört die Beschichtung von Oberflächen mit zu den wachstumsstärksten Märkten. Die
Stromdichteverteilung an der Werkstückoberfläche ist entscheidend für die Gleichmäßigkeit
der Schichtdicke und bisher nur durch Erfahrungswissen erreichbar. Die Folge inhomogener
Schichten ist ein erhöhter Verbrauch an Beschichtungsmaterial, unnötig lange Beschichtungszeiten und ggf. Qualitätsmängel im Übergangsbereich ungleicher Schichtstärken. Das
geplante Sensorsystem soll die Stromdichteverteilung auf der Werkstückoberfläche detektieren und automatisch segmentierte Anoden so ansteuern, dass homogene Schichten entstehen. Exemplarisch für zahlreiche Anwendungen wird die Leiterplatte als technologiegetriebenes Werkstück stehen und das Potential der Technologie aufzeigen. Insbesondere die angestrebte, geschlossene Rückkopplung von Sensorik und Ansteuerung soll eine vollständige Automatisierung des bisher erforderlichen Erfahrungswissens ermöglichen.


RetroNET

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https://www.retronet.info/